Stimmen von Studierenden zum Reformierten Forum

Hier bringt sich jede und jeder ein, soviel er oder sie es möchte. Der Mittagstisch bietet eine Gelegenheit für Essen, Sein und Austausch. Das Yoga und die Kontemplation laden ein für den Blick nach Innen. Die Frage nach Gott verschafft Raum sich umfassender zu öffnen. Durch eigene Veranstaltungen kann ich mich persönlich miteinbringen. Nächstes Semester ist ein Workshop zum Poetry Slam geplant. (Benjamin, Germanistik)

Ich habe im Reformierten Forum viele Leute kennengelernt, und an vielen schönen, lustigen, lehrreichen und sehr unterschiedlichen Veranstaltungen teilgenommen. Das Reformierte Forum ist etwas Konstantes, etwas was ich während meiner ganzen Studienzeit besucht habe, zwar nicht jedes Semester gleich oft oder regelmässig. Dennoch bin ich sehr froh, dass es das Forum gibt. (Timothy, Geschichte / Sozialwissenschaften)

Ich besuche das Reformierte Forum, weil ich hier sowohl als Studierende wie auch als Mensch mit meinen Lebensfragen ernstgenommen werde. Im Austausch mit Studierenden aus anderen Fachrichtungen erfahre ich immer wieder, dass ich als Theologin gewichtige Argumente in gesellschaftspolitische Diskurse einbringen kann. Diese Erfahrung hat mich zu kirchenpolitischem Engagement ermutigt.(Manuela, Theologie)

Das Reformierte Forum ist mir bis heute noch eine Stütze im universitären Leben. An Montagen etwa empfängt mich ein warmherziges Team mit einer köstlichen warmen Mahlzeit. Ich darf einfach kommen, mich hinsetzen, mit tollen Menschen reden und immer wieder Neues erfahren. Das und noch einiges mehr ist für das Reformierte Forum selbstverständlich – für mich: ein Segen. (André, Religionswissenschaften)

Das Reformierte Forum ist für mich ein Ort des Rückzugs aus dem hektischen Alltag; ein Ort der Kreativität, an dem Ideen ihre Realisierung finden; ein Ort der Unterstützung, wo jede und jeder ein offenes Ohr findet. Ein Ort, den ich gerne aufsuche, weil ich mich willkommen fühle.
(Julia, Theologie)

Für mich ein Ort der Begegnung und des Alltags. Jeder und Jede ist willkommen und kann sich mit ihren Ideen einbringen. Essen am Mittag, lachen diskutieren und nachdenken über aktuelle Themen. Die christliche Spiritualität und Kontemplation entdecken und pflegen. Raum für Ideen und Projekte haben. Ob Schminkkurs, ein Abend mit Andreas Thiel oder Videoschneiden, alles ist drin.  Auf der Suche nach Spuren christlicher Spiritualität führte uns eine Reise sogar bis nach Schottland, Iona. Die Reise war toll! Das reformierte Forum bietet Raum, Zeit und Engagement. Danke! (Tamara, Theologie)

Als freiwillig Mitarbeitende des Reformierten Forums erhalte ich die Chance mich in Themengebiete einzuarbeiten, Ideen zu entwickeln und in Veranstaltungen zu verwandeln. Dies fördert meine persönliche Meinungsbildung und das aktive Austauschen mit verschiedenen Personen. Die lockere Atmosphäre trägt dazu bei, mich vom Alltagsstress zu lösen und eine unbeschwerte Zeit in der Gruppe zu geniessen.
(Bernadette, Betriebswirtschaft, Psychologie und Obligationenrecht)

Das Reformierte Forum ist ein Ort, wo sich unterschiedliche Studierende treffen. Für das Semesterprogramm wird in einer kleineren Gruppe für alle Studierende der Universität Bern ein Hauptthema erarbeitet, welches während dem Semester behandelt wird.
Persönlich schätze ich die Vielfältigkeit, die um das Thema Spiritualität, Mensch und Gesellschaft angeboten wird. Im Forum können neue Kontakte geknüpft werden und es bietet sich an, die Uni aus einem anderen Blickwinkel zu erleben.
Selbst habe ich an verschiedenen Projekten mitgearbeitet, zum Beispiel an einem Ernährungsworkshop und habe ein Portraitgespräch mit einem körperlichen behinderten Menschen moderiert. Das Forum nutze und besuche ich regelmässig und sehr gerne, sei es für die Kontemplation, Abendanlässe, Workshops oder am Montag beim Mittagstisch.
(Natalino, Kunstgeschichte)

 „Auf dem Weg von der Bushaltestelle zur Uni Tobler bist du direkt neben dem Reformierten Forum vorbeigelaufen!“ Dies war das erste, was ich bei Studienbeginn von der damaligen Leiterin an der Informationsveranstaltung der Universität Bern bezüglich „Reformiertes Forum“ erfahren habe. Seither weiss ich nicht, wie man das Forum übersehen kann. Oft ist es auch einfach schön, schnell hineinzugehen und bekannten Gesichtern „ein Hallo“ zu sagen.
Das originelle Schaufenster verrät bereits, zu welchem Semesterthema abwechslungsrieche Veranstaltungen angeboten werden. Da gibt es informative Anlässe zu aktuellen politischen Ereignissen und Entwicklungen. Einmal stehen soziale und kulturelle Fragen im Mittelpunkt oder man setzt sich mit medizinethischen oder ökologischen Themen auseinander. Meistens werden entsprechende Fachpersonen für Begegnungen und Symposien eingeladen. Ein Flyer im Aushang erinnert beim Vorbeigehen an das entsprechende Tagesprogramm.

Ich schätze die Arbeit und die Angebote des Forums enorm. Das Forum ist für mich wie eine erweiterte Familie hier in Bern. Ich kann hingehen um zu sein, um auszutauschen, um zu fragen, um zu lachen, um zu meditieren, um zu essen und Kaffee zu trinken, um Ärger abzuladen oder mich beraten zu lassen.
Die Forumsleitung unterstützt einen auf Wunsch kompetent in persönlichen Lebensfragen und Sorgen im Studium. Oftmals hilft da auch schon ein Gespräch mit andern Studierenden.

Was in Vorlesungen der Universität Bern verständlicherweise zählt sind Leistung, gute Abschlüsse und Erfolge in der Forschung. Der Mensch ist aber ein soziales Wesen und ist angewiesen auf ein soziales Netzwerk. Viele kommen von auswärts und haben in Bern einen Wochenaufenthalt, sind also getrennt von ihrem vertrauten Umfeld. Da ist es äusserst wichtig, auch nach den Vorlesungen gesellschaftlichen Anschluss gerade mit andern Studierenden zu finden.
Im Studium ist das Geld auch immer ein grosses Thema. Bei Anlässen vom Reformierten Forum könnte ich mich, nebst Bahnbilletten für auswärtige Anlässe, nicht erinnern, dass ich einmal etwas bezahlen musste. Sogar das Essen am Mittagstisch ist offeriert, was äusserst grosszügig und nicht selbstverständlich ist.

Ja, ich hab` mich auch schon geärgert! Gerade wenn ich höre, dass einige das Angebot nicht nutzen wollen, nur weil der Name „Reformiertes Forum“ zu kirchlich geprägt sei. Sicher kann es zu Berührungsängsten kommen, aber da appelliere ich an die universitäre Haltung, allem offen und vorurteilsfrei zu begegnen. Das Reformierte Forum vertritt christliche Werte, engagiert sich aber fortwährend am interkulturellen und interreligiösen Austausch. Ich bin davon überzeugt, dass der Rückhalt in Religion und Tradition hilfreich ist für die persönliche Positionierung in unserer globalen Vernetzung. Ich diesem Sinne erlebe ich unser Reformiertes Forum als offen für jegliches Gedankengut. (Eva, Theologie)